Frank Wackerbarth ist am 28. Oktober 1969 in der Nähe von Kassel geboren und zieht im Alter von sieben Jahren mit seiner Familie nach St. Gallen in die Schweiz. 1991 beendet er seine Schullaufbahn und Düsseldorf wird zur Wahlheimat. Dort arbeitet Wackerbarth mit seinem Namensvetter Horst zusammen. Horst Wackerbarths „Red Couch – Projekt“wurde in der Szene gefeiert.

1992 beginnt Frank Wackerbarth seine Tischler-Lehre, die er 1994 beendet. Um handwerklichen Fähigkeiten zu testen und auf verschiedene Materialien anzuwenden, entschließt der 25-jährige Wackerbarth zurück nach Zürich zu gehen. In der Schweiz arbeitet er als Assistent von Kurt Metzler, einem Künstler und Bildhauer. Darüber hinaus entsteht ein Arbeitsverhältnis mit Willi Wimpfheimer. In dieser Zeit fängt Wackerbarth an, erste Skulpturen aus Eisen und Aluminum zu formen.

Neben der Schweiz, wird die Kultur Italiens zu einer Inspirationsquelle für seine Arbeit, wo Wackerbarth verstärkt mit den Materialien Marmor und Bronze arbeitet. 
Eine seiner Bronzeskulpturen ziert heute die Firmenzentrale des italienischen Elektrizitätskonzerns Enel. Es ist 1997, als sich Wackerbarth nach einem kurzen Aufenthalt in London für den Kauf eines Landhauses nahe Touluse entschließt. Hier in Frankreich entwickelt Wackerbarth seinen einzigartigen Stil Aluminium zu bearbeiten und zu gestalten. Die weiten Berglandschaften der Pyrenäen werden zu einem weiteren Ort der Ruhe und Inspiration für Wackerbarths Leben. Zu der Zeit prägen ihn außerdem regelmäßige Reisen nach Barcelona. Auf diesen studiert er die Arbeiten von Salvador Dalí und Antoni Gaudí.

Die Zeit führt Wackerbarth nach Neuseeland und auch hier werden seine Arbeiten in mehreren Ausstellungen präsentiert. Außerdem wurden Wackerbarths Werke in Italien, Deutschland, Spanien und der Schweiz ausgestellt und sind dazu im Besitz privater Sammlungen in Australien, Japan und den USA. Heute lebt und arbeitet Wackerbarth in Ateliers in Frankfurt und Frankreich.

 

 

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